Kindersegnung

Gedanken, Ideen, Impulse zur Kindersegnung

Kindersegnung Ideen und Impulse

Ideen und Impulse


Theologische Anmerkungen

Auch wenn die Kindertaufe in vielen Kirchen weit verbreitet ist, gewinnt die Praxis der Kindersegnung zunehmend auch dort an Bedeutung. Die Kindersegnung ist eine kirchliche Praxis, die sich auf neutestamentliche Berichte beruft, nach denen Jesus Kinder gesegnet hat (Matthäusevangelium 19,13-15; Markusevangelium 10,13-16; Lukasevangelium 18,15-17). Sie wird meistens in den Kirchen ausgeübt, die die Glaubenstaufe/Erwachsenentaufe praktizieren. In manchen Kirchen wird der Akt der Kindersegnung auch als Darbringung bezeichnet. Biblischer Hintergrund dieses Begriffes ist die Darbringung Jesu im Jerusalemer Tempel am achten Tag nach seiner Geburt (Lukasevangelium 2,21-24).

Viele taufgesinnte Freikirchen wie die Baptisten, praktizieren anstelle der Kindertaufe die Kindersegnung. Andere Kirchen, die zwar in der Regel die Kindertaufe praktizieren, räumen jedoch Eltern die Möglichkeit ein, ihre Kinder segnen zu lassen. Dazu gehört unter anderem die Evangelisch-methodistische Kirche, zunehmend auch die evangelischen Landeskirchen.

Eine Segnung ist, im Gegensatz zur Taufe, kein einmaliger Akt. So müssen Kindersegnungen kein einmaliges Geschehen bleiben, auch wenn die Kindersegnung zu Beginn des Lebens einen hervorragenden Stellenwert zugemessen wird.

In vielen Kirchengemeinden werden Kinder häufiger unter den Segen Gottes gestellt. Anlässe sind dafür zum Beispiel der Eintritt des Kindes in den Kindergarten oder in die Schule, besondere Kindergottesdienste oder Veranstaltungen des Kindergottesdienstes, Krankheit des Kindes oder die Entlassung aus dem Gemeindeunterricht/Biblischen Unterricht.

 


Und da wären noch ...